Schule und Gesundheit

Die Gesundheit unserer Schüler*innen hat schon seit vielen Jahren einen großen Stellenwert an unserer Schule. Für besonderes Engagement haben wir drei Zertifikate erworben. Seit Februar 2009 sind wir als Schule mit besonderen Konzepten für die Gewaltprävention sowie für die Bewegungsförderung ausgezeichnet. 2011 kam das Zertifikat für den Bereich „Ernährung und Konsum“ hinzu. Diese Konzepte sind mehr als nur Papier. Gesunde Ernährung, tägliche Bewegung und ein friedliches Miteinander sind täglich gelebte Schulpraxis. Damit das auch von außen anerkannt wird, ist unsere Schule nach Erlangung der Auszeichnung aktuell zum zweiten Mal im Prozess der Rezertifizierung.


 

Lesen Sie mehr zu den drei Zertifizierungen im Bereich gesundheitsfördernde Erziehung:

Ernährung und Konsum

Bewegung und Wahrnehmung

Sucht- und Gewaltprävention


 

Gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit in der Grundschule Neuer Garten

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Eckpfeiler zur Förderung und zum langfristigen Erhalt der Gesundheit. Im Kinder-und Jugendalter bilden sich wesentliche gesundheitsrelevante Verhaltensweisen heraus, die für das Erwachsenenalter bestimmend sind. Als elementarer Bestandteil der Gesundheitserziehung legen wir an der Grundschule Neuer Garten großen Wert auf eine gesunde Ernährung und auf den grundlegenden Einbezug des Gedankens der Nachhaltigkeit. Dies beginnt damit, persönliche Einstellungen zu der Thematik zu fördern und darauf aufbauend eine grundlegende Handlungskompetenz im Laufe der Grundschulzeit zu entwickeln.

Einstellung fördern,

  • dass Essen, Trinken und auch Bewegung wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit sind.

  • dass Frühstück zu Hause und in der Schule als „Sprungbrett in den Tag“ die Leistungsfähigkeit am Vormittag günstig beeinflussen

  • dass wir Verantwortung tragen durch unser Konsumverhalten, heute und für die Welt von morgen.

Handlungskompetenz entwickeln, indem wir

  • regelmäßig und abwechslungsreich essen,

  • viel trinken,

  • grundlegende Hygienemaßnahmen kennen und anwenden,

  • Tischsitten beim gemeinsamen Frühstück und Mittagessen einhalten,

  • einfache Verfahrensweisen der Lebensmittelverarbeitung beherrschen,

  • auf Einwegverpackungen verzichten, Müll vermeiden und trennen.

Im Schulalltag sind diese Ziele in zahlreichen Maßnahmen verankert:

Tägliches gemeinsames Frühstück in den Klassen

Um 9.30 Uhr ist Frühstückszeit an der Grundschule Neuer Garten. Brotdosen mit gesundem Frühstück und die Mehrwegflaschen mit ungesüßtem Getränk stehen auf den Tischen und alle frühstücken nach dem Händewaschen gemeinsam. Dabei bleiben die Kinder am Platz sitzen, unterhalten sich miteinander oder es wird etwas vorgelesen. Der Inhalt der Brotdosen wird immer wieder zum Thema gemacht, denn nur eine kontinuierliche Begleitung fördert die positive Einstellung zu einem gesunden Frühstück. Kinder weisen auch untereinander darauf hin, was in die Brotdose gehört und was besser zu Hause bleiben soll.

Zuckerfreier Vormittag

Zur Zahngesundheit und zur Unterstützung der geistigen Leistungsfähigkeit streben wir es jeden Tag aufs Neue an, dass Kinder am Vormittag auf Speisen und Getränke, die mit Zucker gesüßt sind, verzichten.

Mittagessen in der Kantine

Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung des Landkreises und der freiwilligen Ganztagsschule bleiben zunehmend mehr Kinder bis zum Nachmittag in der Schule. Eine große Mittagspause dient der Entspannung, dem Spiel und dem Essen. Entweder bringen sich die Kinder ein Mittagsbrot von zu Hause mit oder sie essen ein warmes Mittagessen in der Kantine (kostenpflichtig). Vegetarische und fleischhaltige Kost wechseln sich ab. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wird in der Regel je einmal pro Woche Fleisch und Fisch angeboten. An den anderen Tagen gibt es vegetarische Kost. Bei fleischhaltigen Gerichten wird Geflügel oder Rindfleisch angeboten.

Aktueller Hinweis: Die Kantine bleibt im Rahmen der Corona-Pandemie zurzeit geschlossen.

Ernährungsführerschein im 3. Schuljahr

Für den Ernährungsführerschein erlernen die Schüler*innen den Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten. In sechs Doppelstunden lernen die Kinder Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen. Dabei geht es auch um wertschätzendes, umwelt- und klimafreundliches Handeln. Das macht Spaß und die Kinder erwerben wertvolle Alltagskompetenzen.

Unterrichtseinheiten zur gesunden Ernährung und zur Nachhaltigkeit

  • Gesunde Zähne – gesundes Essen: eine Unterrichtseinheit der Klassen 1/ 2 in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendzahnpflege in Hessen

  • Früchte im Herbst: eine Unterrichtseinheit der Klassen 1/2 über Wachsen, Reifen und Zubereiten von Äpfeln oder Pflaumen

  • Keimen und Wachsen: eine Unterrichtseinheit der Klassen 1/2 zum Lebenskreislauf einer Bohne

  • Vom Korn zum Brot: eine Unterrichtseinheit der Klassen 3 zum Verständnis für Herkunft und Herstellung eines Grundnahrungsmittels, zur Erarbeitung von Aspekten der Nachhaltigkeit und zur praktischen Erfahrung im Umgang mit Lebensmitteln

  • Mein Körper – meine Gesundheit: eine Unterrichtseinheit der Klassen 4 über wichtige physiologische Abläufe im Körper

Schulgarten

In unserem Schulgarten wachsen und reifen Früchte und Kräuter. Die Garten-AG sät Gemüse und versorgt die Hochbeete. Die Ernte wird mit allen Kindern der Schule geteilt. Die Klassen gehen in den Garten, um das Wachsen und Gedeihen zu beobachten. Klassen können auch Patenschaften für Beete übernehmen.

Aktueller Hinweis: Die Garten-AG findet zurzeit leider nicht statt.

Teilnahme am hessenweiten „Tag der Nachhaltigkeit“

Alle zwei Jahre veranstaltet das Land Hessen den „Tag der Nachhaltigkeit“. Unsere Schule beteiligte sich in den Jahren 2012, 2016 und 2018. Zu Themenbereichen wie „Strom sparen“, „Recycling-Upcycling“, „Müllvermeidung“, „Selber machen“ bereitete jede Klasse und die Garten-AG ein Projekt vor und stellte es im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ vor.

Die genannten Maßnahmen zur gesunden Ernährung und zum Konsumverhalten gehören zum Profil unserer schulischen Arbeit und sind als solche Bestandteil des Schulprogramms.

 

 

Bewegungsförderung an der Grundschule Neuer Garten

Für Kinder im Grundschulalter ist Bewegung ein grundlegendes Bedürfnis sowie Ausdruck der Lebensfreude. Bewegung ist für eine gesunde emotionale, soziale wie kognitive Entwicklung unentbehrlich. In der Entwicklung des Kindes sind Bewegung, Wahrnehmung und Lernen untrennbar miteinander verbunden. Bewegung ist die Grundlage jeglichen Handelns. Zu wenig Bewegung kann nicht nur gesundheitliche Schäden zur Folge haben, sondern bringt auch Nachteile für die Leistungsfähigkeit und das Sozialverhalten des Kindes. Bewegung ist daher ein wichtiges Element unserer pädagogischen Arbeit. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern an der Grundschule Neuer Garten eine vielfältige Bewegungsförderung

  • im Sportunterricht (3 Stunden pro Woche)

  • im Schwimmunterricht der 3. Klassen (2 Stunden pro Woche)

  • in den aktiven Bewegungspausen mit der Möglichkeit der Ausleihe zahlreicher Sport- und Spielgeräte

  • in den täglichen Bewegungszeiten im Laufe des Schulvormittages

  • in sportlichen Angeboten am Nachmittag im Rahmen der Ganztagsschule

  • in sportlichen Kooperationen im Rahmen der Sportförderung „Schule und Verein“

  • bei sportlichen Veranstaltungen, wie dem Spiel- und Sportfest oder der Fußballklassenmeisterschaft

  • bei Wettbewerben wie den Bundesjugendspielen.

Die Angebote zur Bewegung werden von unseren Schüler*innen intensiv genutzt. Zunehmend leiden Kinder aber auch unter Bewegungsmangel. Dies kann sogar Auswirkung auf die Wahrnehmungs- und Leistungsentwicklung eines Kindes haben. Gerade am Schulanfang achten wir besonders auf diesen Bereich der kindlichen Entwicklung und bieten nach Möglichkeit auch hier Förderungen zur Unterstützung, z.B. im Rahmen eines Sportförderunterrichtes, an.

Die Ausstattung und das Umfeld unserer Schule bieten großzügige Angebote von intensiven Bewegungsmöglichkeiten bis hin zu Rückzugsräumen für Ruhe und Entspannung. In den Räumen der Nachmittagsbetreuung und der Ganztagsschule sowie im Leseclub gibt es gemütliche Sofaecken zum Entspannen und Lesen. Robuste Boxsäcke können an zwei Stellen befestigt und zum Boxen und Kickboxen genutzt werden. Das Gelände der Schule ist weitläufig. Der Spielplatz und das Kleinsportfeld mit den Fußballtoren werden in den Pausen und im Sportunterricht intensiv genutzt. Mit großer Unterstützung durch den Förderverein der Schule wurden ein Kletterturm (Dezember 2013) und ein Balancierpfad (2019) auf dem Schulgelände aufgebaut und seit dem von den Schüler*innen intensiv genutzt. Auf dem Schulhof sind großflächig einige Spielmöglichkeiten aufgemalt. Nach langem Bemühen seitens der Schulleitung und der Elternschaft verfügt die Grundschule Neuer Garten seit 2009 über eine eigene Sporthalle.

In der Nähe der Schule befinden sich zudem ein großes Leichtathletik Sportfeld (Beekmann-Stadion) und ein Park, der von den Klassen gern aufgesucht wird.

Über eine Umgestaltung des Schulhofes - naturnah und belaubte Schattenspender – denken wir zusammen mit dem Förderverein nach. Anregungen, Ideen und tatkräftige Mitarbeit sind uns willkommen!

Die genannten Maßnahmen zur Bewegungsförderung gehören zum Profil unserer schulischen Arbeit und sind als solche Bestandteil des Schulprogramms.

Gewaltprävention an der Grundschule Neuer Garten

Schon seit 20 Jahren ist das friedliche Miteinander ein erklärtes Ziel der gesamten schulischen Arbeit. Sich für ein gewaltfreies Lernen und Zusammenleben einzusetzen, ist Aufgabe aller großen und kleinen Menschen in der Schulgemeinde. Im September 2001 fanden an unserer Schule zwei Pädagogische Tage statt, an denen sowohl das Kollegium, die Mitarbeiter*innen, interessierte Eltern sowie Schüler*innen des Schülerrates teilnahmen. Zwei Mediatorinnen arbeiteten mit allen Anwesenden in Arbeitsgruppen zum Thema „Mediation mit Kindern“. Unter Einbeziehung dieser Arbeitsergebnisse erstellten die Kolleg*innen innerhalb mehrerer Gesamtkonferenzen ein Konzept für unsere Schule, in dem für alle Schüler*innen verbindliche Regeln für den Schulalltag und bei Nichteinhaltung dieser Regeln entstehende Konsequenzen vereinbart wurden. Die Regeln sind folgende:

 

  1. Im Schulgebäude gehe ich langsam und schreie nicht.

  2. Ich benutze keine Schimpfwörter und tue niemandem weh.

  3. Bei „Hör auf!“ ist Schluss.

 

Diese drei Regeln haben sich in ihrer Kürze und Übersichtlichkeit bewährt. Der sprachliche Duktus in der „Ich“-Form sorgt für Klarheit darüber, wer angesprochen ist, die Regeln einzuhalten – nämlich jede und jeder Einzelne.

Beim wiederholten Verstoß gegen diese Vereinbarungen erhält das Kind einen „Hinweiszettel“, auf welchem die Regeln zur Erinnerung stehen. Das Kind schreibt die Regel, die es missachtet hat, ab oder erklärt den und beschreibt Lösungsvorschläge.

Kinder, die durch die Nichtbeachtung einer Regel verletzt oder bedroht werden, haben immer das Recht, dieses den Lehrkräften mitzuteilen. Dieses gilt nicht als „Verpetzen“. Jede Lehrkraft bespricht in regelmäßigen Abständen die Regeln und ihre Notwendigkeit mit ihren Schüler*innen und setzt diese konsequent durch. Auch die Erwachsenen halten sich an die Vereinbarungen.

Die Kinder zeigen Einsicht in die Durchsetzung der Vereinbarungen und übertragen sie auch auf Klassenfahrten und nach Berichten von Eltern in ihre häuslichen Bereiche. Es hat sich gezeigt, dass die Vereinbarungen ein wichtiges Instrumentarium für die „Opfer“ sind.

Gewaltprävention geht über die gemeinsamen Absprachen hinaus und spiegelt sich im Unterricht, in der Organisation des Schullebens, in der Elternarbeit und im freundlichen Umgang unter den Mitarbeiterinnen und Lehrer*innen der Schule wider:

  • Aus diesem Grund sind morgens unsere Türen offen. Die Schüler*innen gehen in ihre Klassen, unterhalten sich mit ihren Mitschüler*innen oder beginnen mit ihrer Arbeit.

  • Das differenzierte Unterrichtsangebot soll Über- und Unterforderung vermeiden.

  • Die Klärung von Konflikten hat Vorrang.

  • Die Schüler*innen sind an der Organisation des täglichen Ablaufs beteiligt:

    • Sie übernehmen Aufgaben als Pausenwart und teilen die Kleinsportgeräte im Pausenhäuschen aus.

    • Zu Beginn und am Ende der Pausen weisen die Schülerlotsen im großen Flur die Mitschüler*innen auf die Einhaltung der Regeln hin.

    • In der Bücherei helfen sie beim Austeilen und Einordnen der Bücher.

    • Klassendienste sind für die Ordnung und Sauberkeit in den Klassen verantwortlich.

    • Im Schülerrat treffen sich in regelmäßigen Abständen die Klassensprecher*innen der Klassen 3 und 4 und erörtern mit der Schulleitung Anliegen und Probleme, machen Verbesserungsvorschläge, treffen Absprachen und geben die Informationen in ihren Klassen und einer Patenklasse 1 / 2 weiter.

    • Im Rahmen der unterschiedlichen Dienste sind die Kinder für die Gestaltung des Schullebens mit verantwortlich. Ihre Ideen und Vorschläge werden ernst genommen und ihre Mitarbeit wert geschätzt.

  • Alle Klassen nehmen an einem regelmäßigen Teamtraining teil.

 

Evaluation Nov. 2014, 2. Schulinspektion, Qualitätsbereich VI – Lehren und Lernen, S. 30:

Die Einhaltung der Klassenregeln gelingt in aller Regel gut; dabei wirken die von den Lehrkräften eingesetzten altersangemessenen Rituale unterstützend (z. B. offener Anfang, visuelle oder auditive Signalzeichen bei Phasenwechseln oder zu Beginn einer Stunde, Meldeketten, Gesprächskreis, „Brain-Gym“- sowie musikalisch begleitete Bewegungsübungen).“


 

 


 


 


 

Die genannten Maßnahmen zur Gewaltprävention gehören zum pädagogischen Selbstverständnis unserer Schule und sind Bestandteil des Schulprogramms.

Bitte denken Sie daran, Ihr Kind morgens telefonisch oder per Mail zu entschuldigen, wenn es krank ist oder ein Termin ansteht. Darüber hinaus benötigen wir anschließend auch eine schriftliche Entschuldigung.

 ZITAT DER WOCHE:

 

„Gebt den Kindern Liebe, mehr Liebe und noch mehr Liebe, dann stellen sich die guten Manieren ganz von selbst ein.”

Astrid Lindgren

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34454 Bad Arolsen

 

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zum Menschen macht.

 

Albert Schweitzer

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Wir sind bei dir

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Und du bleibst bei uns

und wir bei dir.

 

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wirst du immer

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